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Aktuelles

Erlangen führend bei Kinderbetreuung

Erlangen bietet in Sachen Kinderbetreuung beste Bedingungen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Bayerischen Städtetags zu den Betreuungsquoten, also zum Anteil der Kinder, die Kindertageseinrichtungen besuchen. Bei der Gesamtbetreuungsquote der Kinder bis zum Grundschulalter liegt Erlangen mit 44,4 Prozent an der absoluten Spitze. Nur weitere elf von 95 anderen Jugendämtern liegen über 40 Prozent. In Mittelfranken liegt die Gesamtbetreuungsquote durchschnittlich bei 39,1 Prozent, und bayernweit bei 35 Prozent. Die Hugenottenstadt ist die einzige kreisfreie Stadt in Bayern, die im Bereich der unter Dreijährigen (U3) eine Betreuungsquote von über 40 Prozent erreicht (Mittelfranken: 29,3 Prozent, Bayern: 27,5 Prozent). Im Bereich der Drei- bis Sechsjährigen teilt sich Erlangen zusammen mit Passau mit einer Betreuungsquote von über 99 Prozent den Spitzenplatz. In Mittelfranken liegt diese Quote im Durchschnitt bei 93,5 Prozent und bayernweit bei 92,4 Prozent.

„Von einer familienfreundlichen Stadt profitieren alle. Zu wissen, dass die Kinder am Tag gut aufgehoben sind, ist ein wichtiges Stück Lebensqualität und für einen attraktiven Wirtschaftsstandort unverzichtbar. Gute Kinderbetreuung von Anfang an ist aber auch ganz zentral für mehr Bildungsgerechtigkeit“, freut sich Oberbürgermeister Florian Janik. Gleichwohl ist den Verantwortlichen bei der Stadt bewusst, dass trotz der hervorragenden Werte auch in Erlangen Betreuungsplätze fehlen. In den nächsten zwei bis drei Jahren sollen deshalb rund 800 weitere Betreuungsplätze an verschiedenen Standorten geschaffen werden. Um bis dahin keine Lücken entstehen zu lassen, wird derzeit im Stadtteil Bruck eine Interims-Kita mit rund 100 Plätzen errichtet. „Auch wir haben damit zu kämpfen, dass die Baubranche ausgelastet ist und Fachkräftemangel herrscht. Dass es einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung gibt, begrüße ich politisch sehr. Aber gegenwärtig macht es sich durchaus bemerkbar, dass es keine Übergangsregelungen gab. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass die neuen Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen werden können und wir so dem stetig steigenden Bedarf gerecht werden“, sagt Anke Steinert-Neuwirth, Referentin für Bildung, Kultur und Jugend. „Um die Ausbauziele zu erreichen, sind wir auf die Unterstützung durch die freien Träger angewiesen, die ihrerseits große Anstrengungen unternehmen“, ergänzt Reinhard Rottmann, Leiter des Stadtjugendamts. Für die gute Zusammenarbeit sei er sehr dankbar.

03.07.2019
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