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Fachschulen

Fachschule für Techniker

Drausnickstraße 1b
91052 Erlangen

Tel +49 (0) 9131 5338790
Fax +49 (0) 9131 53387917

Schulleiter
Christoph Kilgenstein

Hausverwalter
Tel +49 (0) 9131 533848910

An der Fachschule für Techniker der Stadt Erlangen können sich Facharbeiter zum staatlich geprüften Techniker weiterbilden. Die Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbautechnik und Informatiktechnik werden in Vollzeit- und Teilzeitform angeboten. Diese Weiterbildung unterliegt der Schulaufsichtsbehörde der Regierung von Mittelfranken und wird mit einer staatlichen Abschlussprüfung beendet. Über eine Ergänzungsprüfung im Fach Mathematik kann zusätzlich die Fachhochschulreife erworben werden. Städtische Fachschule für Techniker Drausnickstr. 1b 91052 Erlangen Tel: +49 (0) 9131 533879-0 Fax: +49 (0) 9131 533879-17 Öffnungszeiten des Sekretariats: Mo bis Fr 7:30 bis 12:00 Uhr, Mo bis Do 14:30 bis 17:30 Uhr. Schulleitung: Herr Christoph Kilgenstein

Technikerschule - die Weiterbildungsmöglichkeit für gute Facharbeiter

 Die Fachschule dient nach Art. 15 BayEUG der vertieften beruflichen Fortbildung oder Umschulung und fördert die Allgemeinbildung; sie wird im Anschluss an eine Berufsausbildung und in der Regel an eine ausreichende praktische Berufstätigkeit besucht.

 Die Fachschule für Techniker hat das Ziel, Facharbeiterinnen und Facharbeitern aus Maschinenbau-, Elektro- und Informationstechnikberufen eine qualifizierte theoretische und zugleich praxisorientierte Ausbildung zu geben. Sie sollen befähigt werden, in ihrer späteren Tätigkeit Mittler zwischen Theorie und Praxis zu sein.

 Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker mit einer soliden und flexiblen Ausbildung sind auch in konjunkturell schlechten Zeiten weniger als andere Berufsgruppen von Arbeitslosigkeit bedroht. Die höhere Qualifikation erweist sich als gute Zukunftsinvestition, da sie vielseitige Möglichkeiten des späteren beruflichen Einsatzes eröffnet.

 Aufnahmevoraussetzungen für die Technikerausbildung:

  • Das Abschlusszeugnis der Berufsschule.
  • Die Abschlussprüfung in einem einschlägigen Ausbildungsberuf.
  • Eine weitere einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens 1 Jahr.
    Entsprechende berufspraktische Tätigkeit bei der Bundeswehr (Zivildienst) kann angerechnet werden.
  • Bewerber/innen ohne einschlägige Berufsausbildung können nach mindestens 7-jähriger einschlägiger beruflicher Tätigkeit aufgenommen werden.

Die Fachschule ist damit die einzige weiterführende Schulart in Bayern, die nicht auf einen besonderen schulischen Abschluss, sondern auf einen beruflichen Abschluss aufbaut. Dies macht die Technikerschule auch für fortbildungswillige Mittelschul- oder Hauptschulabgänger ohne Mittlere Reife interessant.

Nach erfolgreichem Bestehen des ersten Vollzeitjahres wird automatisch die Fachschulreife (= Mittlere Reife) verliehen. Zusammen mit der Techniker-Abschlussprüfung kann eine Ergänzungsprüfung in Mathematik abgelegt werden, die die allgemeine bundesweit geltende Fachhochschulreife vergibt. Damit sind staatlich geprüfte Techniker auch bestens auf ein weiterführendes Studium an einer Hochschule vorbereitet.

Die Absolventen/innen sind für Führungsaufgaben im mittleren Management vorbereitet. Deshalb orientiert sich die Ausbildung zur staatlich geprüften Technikerin / zum Techniker sowohl an der Fachhochschulausbildung als auch an den Aufgabenbereichen der angestrebten Berufsfelder bzw. späteren Einsatzgebiete. Viel Wert wird auf Sozial- und Lernkompetenz gelegt.

Mit der Einstufung auf Niveau 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR6) wird bestätigt, dass ein Techniker - wie ein Bachelor – über eine breite und integrierte Fachkompetenz verfügt. Darunter wird die Tiefe und Breite des Wissens und aber auch die instrumentalen und systemischen Fertigkeiten verstanden. Er verfügt über ein „sehr breites Spektrum zur Bearbeitung komplexer Probleme“, kann „neue Lösungen erarbeiten und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Maßstäbe beurteilen“.

Neben der Fachkompetenz spielt jedoch auch die Personale Kompetenz eine sehr wichtige Rolle, die wiederum 2 Aspekte beinhaltet:
Die Sozialkompetenz stellt hohe Anforderungen an die Teamfähigkeit, an die Führungsfähigkeit, sowie an die Mitgestaltungs- und Kommunikationsfähigkeit. Der 2. Aspekt Selbständigkeit, der Kompetenzen wie Eigenständigkeit, Verantwortlichkeit, Reflexivität und Lernkompetenz beinhaltet, wird an der Technikerschule Erlangen durch eigenständiges Erarbeiten von Referaten, umfangreichen Projekten, selbstorganisiertem Lernen, Nutzung webbasierter Lernplattformen, Angebote von Intensivierungsstunden und Vorbereitungskursen unterstützt.

Fachschule für Techniker; Technical College Erlangen

Die Fachschule für Techniker der Stadt Erlangen, eine Technikerschule mit Tradition und Zukunftsperspektiven, wurde 1948 als Berufsoberschule gegründet und 1963 in Fachschule für Technik und Wirtschaft umbenannt. In den Jahren seit ihrer Gründung entwickelte sich die Fachschule zu einer der großen Technikerschulen in Bayern. Sie ist heute eine Fachschule für berufliche Weiterbildung in den Bereichen Maschinenbau-, Elektro- und  Informationstechnik.

Es stehen bis zu 180 Ausbildungsplätze in Vollzeitform und 360 Plätze in Teilzeitform zur Verfügung.

Der Unterricht findet praxisorientiert in integrierten Fachräumen, modern ausgestatteten Unterrichtsräumen und Laborräumen statt. Deren Einrichtungen werden kontinuierlich an den neuesten Stand der Technik angepasst.
Die ca. 35 Dozentinnen und Dozenten verfügen neben ihrer pädagogischen Ausbildung meist auch über eine mehrjährige Ingenieurpraxis. Für spezielle Lehrveranstaltungen werden Fachleute aus Industrie und Verwaltung eingesetzt.

Industriequalifikationen können auch während oder im Anschluss des Studiums in Zusammenarbeit mit anderen Ausbildungseinrichtungen (z.B. REFA-Grundschein, Cisco Certified Network Associate, LPI) erreicht werden. Zu diesem Zweck hat die Technikerschule Erlangen den Status einer Local Ciso Academy, einer Oracle Academy, einer Microsoft Academy und ist Mitglied im Linux Professional Institute.

Die Ausbildung an der Technikerschule Erlangen umfasst allgemeinbildende und fachrichtungsbezogene Lernbereiche. Die Unterrichtsorganisation erfolgt aufgrund von Stundentafeln, die vom Kultusministerium vorgegeben sind. Es gibt einen Pflicht-, Wahlpflicht- und einen Wahlbereich:
 

  • Der Pflichtbereich umfasst den allgemeinen Bereich mit den Fächern Deutsch, Englisch, Wirtschafts- und Sozialkunde und Betriebswirtschaftliche Prozesse sowie fachrichtungsbezogene Fächer, die die Qualifikationen für das angestrebte Weiterbildungsziel vermitteln.

  • Im Wahlpflichtbereich können die Studierenden nach eigenen Interessenschwerpunkten Fächerprofile und Prüfungsfächer festlegen. Außerdem wird Mathematik II angeboten, das auf die Ergänzungsprüfung zur Erlangung der Fachhochschulreife vorbereitet. Die damit erworbene allgemeine Fachhochschulreife ist in allen Bundesländern gültig

  • Der Wahlbereich umfasst ergänzende Angebote, v.a. schwerpunktspezifische Ergänzungen und Vertiefungen.

 

Die Technikerausbildung umfasst insgesamt ca. 2.800 Unterrichtsstunden und kann in 2 Jahren Vollzeit oder in 4 Jahren Teilzeit absolviert werden.

Die durchschnittlich 35 Unterrichtseinheiten in der Vollzeitform liegen montags bis freitags zwischen 7:10 und 16:00 Uhr, die durchschnittlich 17 Unterrichtseinheiten in der Teilzeitform abends zwischen 16:00 und 21:00 Uhr, sowie samstags zwischen 7:10 und 15:00 Uhr.

Der Unterricht für alle Fachrichtungen in Vollzeit- und Teilzeitform beginnt nach den Sommerferien des Landes Bayern.

Die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sollte möglichst frühzeitig vor dem gewünschten Unterrichtsbeginn vorliegen. Übersteigt die Anzahl der Bewerber die Ressourcen der Technikerschule, so werden sie in der Reihenfolge der Anmeldungen auf einer Warteliste geführt. Derzeit ist je nach Fachrichtung mit Wartezeiten zu rechnen.

Die Ausbildung ist schulgeldfrei. Lediglich für aufgewendetes Material, Kopien, Skripten oder Anteile an Softwarelizenzen wird ein einmaliger Materialkostenzuschuss erhoben.

Über 7500 Absolventinnen und Absolventen haben die Fachschule bisher als Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker verlassen. Davon ist ein erheblicher Teil in ingenieurmäßige Funktionen aufgestiegen und hat leitende Positionen im mittleren Management der Wirtschaft erreicht.
Dieser Erfolg der Fachschule beruht wesentlich auf dem hohen Anspruch an die Schülerinnen und Schüler, auf intensive Betreuung, auf der Spezialisierung der Lehrkräfte und auf der Praxisorientierung der Ausbildung dank großzügig ausgestatteter Labors und der Pflege von Firmenkontakten.

Ein Teil der Absolventen ist durch die Technikerausbildung so motiviert, dass sie ihre erworbenen Kenntnisse durch ein anschließendes Hochschulstudium noch weiter vertiefen. Seit 2008 hat die Technikerschule Erlangen ein Kooperationsabkommen mit der Glyndwr-Universität in Wrexham/Wales, was unseren sehr guten Absolventen ermöglicht, durch Anrechnung der erworbenen Techniker-Kompetenzen, den Abschluss eines Bachelors innerhalb eines einzigen Jahres zu erwerben.

Nähere Informationen und Kontakt über: www.technikerschule-erlangen.de

 

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Weiterführende Informationen

Haus für Kinder

Die Träger von Einrichtungen kombinieren verstärkt Kinderkrippen, Kindergärten oder Horte unter einem Dach. Hierbei handelt es sich um Häuser für Kinder, deren Betreuungsangebot sich an Kinder verschiedener Altersgruppen richtet. Häuser für Kinder werden ebenso wie alle anderen Kindertageseinrichtungen nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz gefördert.

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