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Immissionsschutz

Lärmschutz

Unerwünschten Schall bezeichnet man allgemein als Lärm. Von uns Menschen wird Lärm auf vielfältige Art und Weise verursacht. Wesentliche Lärmquellen sind

  • Gewerbe- und Industrielärm,
  • Verkehrslärm (Straßen-, Schienen- und Luftverkehr),
  • Baustellenlärm,
  • Freizeitlärm, Sportlärm, Nachbarschaftslärm

Der Lärm, der beispielsweise von einer Maschine oder von Fahrzeugen ausgeht, wird als Lärmemission bezeichnet. Den auf den Menschen einwirkenden Lärm wird als Lärmimmission bezeichnet.

Zu hohe Lärmimmissionen wirken schädlich auf die Gesundheit des Menschen (z. B. Schädigung des Gehörs, Beeinträchtigung des Wohlbefindens, Beeinträchtigung der Konzentrationsfähigkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Es ist Aufgabe des Lärmschutzes, den Menschen vor schädlichen Lärmimmissionen zu schützen. Der umweltbezogene Lärmschutz ist im Bundesimmissionsschutzgesetz mit seinen umfangreichen Vorschriften geregelt.

Zur Begrenzung der Lärmimmissionen sind Lärmimmissionsrichtwerte festgelegt, die nach der Schutzwürdigkeit eines Gebietes gestaffelt sind. Zur Begrenzung der Lärmimmissionen sind Lärmimmissionsrichtwerte festgelegt, die nach der Schutzwürdigkeit eines Gebietes gestaffelt sind:

  • Gebiete für Krankenhäuser, Kurgebiete,
  • reines Wohngebiet,
  • allgemeines Wohngebiet,
  • Mischgebiet,
  • Gewerbegebiet,
  • Industriegebiet.

Außerdem gibt es Richtwerte für schutzbedürftige Räume.

Strategien des Lärmschutzes sind aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen. Aktive Lärmschutzmaßnahmen sind Lärmminderungsmaßnahmen an der Lärmquelle, z.B. lärmarme Konstruktion von Maschinen, Geräten und Fahrzeugen, der Einbau von Schalldämpfern, die Einhausung der Lärmquelle. Bei passiven Lärmschutzmaßnahmen wird der Lärmschutz am Schutzobjekt durchgeführt, z.B. durch Einbau von Schallschutzfenstern, Errichtung von Lärmschutzwänden oder -wällen. Eine weitere Möglichkeit ist das Tragen von persönlichem Gehörschutz, was aber eher zu den Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz gehört. 

11.03.2020
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