Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Gewässerbenutzungen

Erdwärmesonden

Hier finden Sie alle wichtige Informationen über Erdwärmesondenbohrungen

Die Bohrung zur Herstellung einer Erdwärmesonde ist in der Regel ein nach § 49 Abs. 1 Satz 1 WHG in Verbindung mit Art. 30 BayWG anzuzeigender Erdaufschluss. Neben dieser Anzeige ist eine wasserrechtliche Erlaubnis nach Art. 15 BayWG erforderlich. Es wird daher empfohlen, unmittelbar den Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis  zu stellen, der zugleich als Anzeige der Bohrung gilt.

Für Erdwärmesondenanlage zur thermischen Nutzung bis einschließlich 50 kJ/s außerhalb von Wasserschutzgebieten sowie im Altlastenkataster eingetragenen Altlastenflächen und in oberflächennahes, nicht gespanntes Grundwasser ist ein Gutachten eines privaten Sachverständigen der Wasserwirtschaft (PSW) zwingend erforderlich.

Weitere ausführliche Informationen sind dem Leitfaden Erdwärmesonden in Bayern und dem LFU Merkblatt 3.7/2 zu entnehmen.

Bei technischen Fragen empfehlen wir Ihnen, Ihren Heizungsfachbetrieb, eine Bohrfirma oder einen privaten Sachverständigen der Wasserwirtschaft (PSW) einzuschalten.

 

26.11.2018
» zurück zur Übersicht