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Bäche und Weiher

BITTE NICHT FÜTTERN!

Füttern schadet Gewässern und Tieren und führt zu Verunreinigungen des Gewässers.

Warum schadet es den Tieren?

  • Meist wird trockenes Brot verfüttert, welches im Magen / Hals der Tiere aufquillt und diesen große Schmerzen bereitet.
     
  • Der Großteil der verfütterten Lebensmittel verschimmelt und verfault. Wenn Tiere diese Abfälle fressen, werden sie krank oder gehen qualvoll ein.
     
  • Durch die Brot - Diät kann es bei den Tieren zu Mangelerscheinungen kommen, wodurch diese anfälliger für Krankheiten sind.
     
  • Die natürliche Futtersuche wird den Tieren abtrainiert, da diese auf ein Minimum reduziert und die natürliche Nahrung von den Tieren nicht mehr gefressen wird.
     
  • Liegengebliebene Essensreste locken Tiere wie Mäuse und Ratten an.
     
  • Zu viele Vögel werden durch das Füttern künstlich am See und zu viele Fische im Gewässer gehalten, so dass es zu einer Überbevölkerung kommt und das natürliche Gleichgewicht gestört wird. Durch diese Überpopulation und den damit verbundenen Platzmangel, werden die Tiere gestresst und verhalten sich aggressiv. Auch weitere Verhaltensstörungen bei der Paarung, Brut und Jungzucht können dadurch ausgelöst werden. Die natürlichen Lebensumstände werden künstlich verbessert.
     
  • Durch regelmäßige Fütterungen und gezieltes „anfüttern“ verlieren die Tiere ihren natürlichen Fluchtinstinkt. Dies führt dazu, dass es zunehmend im Straßenverkehr bzw. durch den Kontakt mit Hunden und Katzen zu gefährlichen Konflikten kommt.
     
  • Durch den Kontakt zu Haustieren können Krankheiten bzw. Infektionen auch auf Menschen übertragen werden.

Warum kommt es zu Verunreinigungen am Gewässer?

  • Die „unnatürlichen“ Ausscheidungen der Tiere verunreinigen zusätzlich die Gewässer und die Selbstreinigungskraft des Wassers wird reduziert.
     
  • Das nicht aufgenommene Brot löst sich auf und sinkt zu Boden. Die Folge ist eine ungewollte Überdüngung der Gewässer. Bei dem bakteriellen Abbau werden große Mengen Sauerstoff verbraucht, die Fische können ersticken. Dicke Schlammschichten und Faulgase entstehen.
     
  • Durch den Sauerstoffmangel sterben auch weitere Gewässerbewohner wie Muscheln, Schnecken, Krebse und Würmer ab. Damit geht die natürliche Nahrung von Vögeln und Fischen zugrunde.
     
  • Das durch die Verrottung des Brotes freigesetzte Kohlendioxid lässt die Algen übermäßig wachsen. Das Gewässer färbt sich grün, es „blüht“ und „kippt“ um.

Füttern von Tieren verboten

Deshalb unsere Bitte:Füttern schadet

Helfen Sie mit, dass der See klar und sauber bleibt. Füttern Sie keine Wasservögel und Fische. Werfen Sie kein Brot in die Gewässer! Natürliche Nahrung gibt es genug. Halten Sie sich an diese Vorschläge - Sie tragen damit aktiv zum Gewässerschutz bei.

02.05.2019
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