Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Aktuelles

Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen Nürnberg-Fürth-Erlangen-Herzogenaurach-Schwabach und umgebende Landkreise

Am 13.9.2017 wurde von Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann die umfangreiche Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindungen im Großraum Nürnberg veröffentlicht. Von den sieben untersuchten Trassen zwischen den beteiligten Kommunen haben drei Erlangen als Quelle bzw. Ziel (Erlangen-Nürnberg, Erlangen-Fürth, Erlangen-Herzogenaurach).

Die Studie ist so aufgebaut, dass zunächst differenzierte Qualitätsstandards für ein Radschnellverbindungsnetz im Großraum Nürnberg implementiert werden. Es wird hierbei von einem sog. „Bayerischen Weg“ gesprochen. Diese Qualitätsstandards sind differenziert in:

  • Radschnellwege

  • Radhauptverbindungen

  • Radverbindungen

Sie unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die Anforderungen an die jeweiligen Führungsformen und Querschnittsgestaltungen und bilden eine Grundlage bei der weiteren Netzplanung. Entsprechende Musterlösungen für Querschnitte und Knotenpunkte bei den einzelnen Qualitätsstandards sind in der Studie enthalten.

Aufbauend auf verschiedenen verkehrswichtigen Kriterien (Netzbedeutung, Pendlerverflechtungen, Verlagerungspotenzial etc.) untersucht die Studie anschließend die Potenziale von 21 Korridoren im Großraum, um die wichtigsten Trassen zu identifizieren, die einer vertieften Untersuchung unterzogen werden. Von diesen sieben Vorzugstrassen haben die drei oben genannten Erlangen als Quelle bzw. Ziel.

Für diese Vorzugstrassen wurde eine detaillierte Trassenplanung mit Anwendung der Musterlösungen für Querschnitte und Knotenpunkte erstellt. Ebenfalls wurden grobe Kostenschätzungen für die einzelnen Trassen durchgeführt und in der Studie aufgelistet (vgl. S. 200 ff).

Abschließend wurde eine Einschätzung zu Trägerschaft und Förderungen von Radschnellverbindungen auf Bundesebene und Bayern sowie zu Baulast, Planungs- und Baurecht abgegeben. Es zeigte sich, dass diesbezüglich derzeit noch offene Fragen bestehen, deren Klärung es zur weiteren Konkretisierung der Planungen bedarf.

Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden bei der Radwegenetzplanung im Rahmen der Bearbeitung des Meilensteins F2 des VEP (Rad- und Fußverkehr) berücksichtigt.

Für Erlangen kann erwartet werden, dass mit Umsetzung der drei Radschnellverbindungen nach Herzogenaurach, Fürth und Nürnberg eine nennenswerte Verlagerung vor allem von Berufspendlern auf das Fahrrad entsteht.

Die Machbarkeitsstudie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: Machbarkeitsstudie und Anhang Machbarkeitsstudie

21.09.2017
» zurück zur Übersicht

Kontakt

  • Diplom-Geograph Martin Grosch
    Gebbertstraße 1
    91052 Erlangen Tel +49 (0)9131 86-+49 (9131) 86 - 1036
    Fax+49 (0)9131 86-1304 E-Mail senden
    Website